Der plötzliche Herzschmerz

Omega 3 Fettsäuren für ein gesundes Herz

Der plötzliche Herzschmerz kommt oft nicht ohne Grund. Er ist ein Symptom der Verengungen in den Herzkranzgefäßen, der koronaren Herzkrankheit. Durchblutungsstörungen im Herzen, Minderdurchblutung, Herzinfarkt und Herzschwäche können die Folge sein. Innerhalb kürzester Zeit entstehen Narben im Herzen, wodurch Herzrhythmusstörungen auftreten. Männer über 45 mit Bluthochdruck haben ein erhöhtes Risiko. Tritt der Herztod bei Jüngeren auf, sind oft Herzmuskelentzündungen aufgrund von verschleppten Infekten, angeborene Herzerkrankungen oder Drogenkonsum die Ursache.
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Herzgesundheit

Für ein gesundes Herz gelten die bekannten Regeln. Gesunde Ernährung, regelmäßig bewegen, Alkohol und Rauchen aus dem täglichen Gebrauch streichen. Außerdem sollte Bluthochdruck, Cholesterin, Blutzucker, Stress und Übergewicht vermieden werden.
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Mangelerscheinungen und Herztod

Gerade der Mangel an den wichtigen Omega-3-Fettsäuren ist in der Bevölkerung weit verbreitet, und wird oft stark unterschätzt. Vor allem die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), welche vermehrt in Kaltwasserfisch und im Krill vorkommen, werden zu wenig aufgenommen. Von eigentlichen 250mg-300mg werden nur etwa 120mg täglich aufgenommen. Diese Fettsäuren sind Grundbausteine des Körpers und Bestandteil der Zellmembranen. Sie haben eine entzündungshemmende Wirkung, und fördern die Signalübertragung. Gerade für das Herz ist EPA besonders wichtig, DHA für Gehirn und Konzentration. Zwar enthalten pflanzliche Öle wie Leinöl auch Omega 3, jedoch Alpha-Linolensäure (ALA), welche zuerst noch in EPA und DHA umgewandelt werden muss. Es werden hier jedoch nur 5% in EPA und nur bis zu 0,4% in DHA umgewandelt. Ein Mangel an diesen Fettsäuren führt zu mehreren gesundheitlichen Problemen, z.B. Gefäßverengung, Immunschwächung, Erhöhung d. Blutdrucks und Entzündungsförderung.

Die gute Nachricht, ausreichend und dauerhaft zugeführt können Omega-3-Fettsäuren das Risiko von Herzinfarkten, Herztod und Schlaganfall deutlich senken. Die wirksame Menge von Omega 3 im Krillöl liegt bei weniger als einem Gramm EPA/DHA pro Tag, und ist besonders gut aufnehmbar und wirksam. Bei über 11.000 Herzpatienten zeigte sich in der GISSI-Prevenzione-Studie, dass diejenigen, die Omega 3 erhalten haben, ein 45% geringeres Risiko hatten, einen plötzlichen Herztod zu erleiden. Dies geschieht dadurch, dass EPA und DHA sich in die Zellmembranen einlagert, und im Vergleich zu anderen Fettsäuren sehr flexibel und aktiver im Stoffwechsel sind. Dadurch wird die Zelle besser versorgt und entgiftet. Sie sind außerdem stark entzündungshemmend, und Gefäßerkrankungen sind Entzündungserkrankungen.

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Der HS-Omega-3-Index

Über eine Blutuntersuchung lässt sich ein Mangel an Omega 3 feststellen. Der HS-Omega-3-Index, benannt nach dem Entwickler Prof. W.S.Harris und Prof. C. von Schacky sagt aus, wie gut man mit Omega-3-Fettsäuren versorgt ist, und wie hoch das Risiko für kardiovaskuläre und weitere Erkrankungen wie chronische Entzündungen, Demenz, PMS, Asthma und Depressionen ist. Mit dieser Messung kann man einen Blick in das Herz werfen, der Index entspricht direkt dem Gehalt an Omega 3 im Herzkreislauf-System. Versorgt man sich vermehrt mit diesen Fettsäuren, steigt gleichzeitig der Index mit der Omega 3-Konzentration im Herzen und in anderen Organen wie Gehirn, so profitieren alle Zellen. Ähnlich wie der Langzeit-Blutzuckerspiegel ist der HS-Omega-3-Index ein Langzeitparameter für das Herz. Der Index wird in Prozenten gemessen, und sagt aus, wie viele von in 100 in der Zellmembran eingelagerten Fettsäuren Omega-3-Fettsäuren sind. Bei z.B. 6 Omega-3-Fettsäuren ist der Index 6 Prozent. Werte zwischen 8-11% gelten als sehr gut und sicher, es werden aber durchschnittlich bei uns nur ca. 4% erreicht. Steigert man den Index auf 8%, senkt sich das Risiko für einen plötzlichen Herztod um 90%. Ab 11% Index-Wert steigt der Schutz jedoch nicht weiter an.

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Krillöl

Dank der nur im Krillöl enthaltenen Phospholipide wird dieses Öl bevorzugt im Körper transportiert und aufgenommen, da sie natürliche Emulgatoren sind, und mit Wasser mischbar sind. Dadurch verteilen sich diese Omega-3-Fettsäuren sehr gut. Sie werden anders im Darm resorbiert, der übliche Verdauungsweg von Fetten über Leber und Gallensäuren fällt weg. Andere Omega-3-Spender wie Fischöl, Algenöl oder Pflanzenöle sind aus dem schwer verdaulichen Triglyceriden aufgebaut, und ihre Aufnahme hängt davon ab, ob die Fettverdauung überhaupt anspringt. Auch werden Triglyceride aus Fischöl oder Pflanzenöl im Inneren der Blutfette (Lipoproteine) zu den Zellen transportiert, weil sie reine Fettmoleküle sind. Dort werden sie als Fettquelle benutzt, und in den Fettzellen gespeichert. Phospholipide aus Krillöl sind wie erwähnt jedoch in den Zellmembranen der Blutfette eingearbeitet. Werden diese Blutfette dann von den Organen aufgenommen, verwenden die Zellen sie direkt als entzündungshemmendes, flexibles, antioxidatives Baumaterial.

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