Gartenarbeit! ...aber richtig

Ist Gartenarbeit gesund?

In unserem eigenen Grün-Stück finden wir einen Segen und Fluch? Der Garten ist unser Ausgleich und gleichzeitig unsere Belastung, unsere größte Motivation und ein Fass ohne Boden. Hier können wir geistig entspannen und unser Ganzkörpertraining verrichten.

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Die Gartenliebe ist vielseitig. Beginnend bei den Gartenliebhabern, die gerne die Schönheit des Gartens betrachten. Bis hin zu denjenigen, die mit dem ersten Schönwetter alles auf einmal erledigen wollen, um den Garten für die Saison vorzubereiten. Auch die Geschichten, die uns unsere Kunden im Institut für alternative Gesundheit Bona Valetudo erzählen sind vielfältig. So manche Rückenschmerzen sind laut dieser Erzählungen beim Auswintern der Pflanzen entstanden. Oder die Schulter begann während dem Sträucher schneiden plötzlich zum Stechen.

Ob Ihr Garten ein modernes Prachtstück der seine Schönheit im Detail entfaltet oder eine naturnahe Idylle darstellt, eines ist sicher: bei den Gartenarbeiten sollten wir alle mit unseren Kräften haushalten. Bewegungen wie ziehen, heben, tragen, knien, bücken oder über den Kopf arbeiten, machen die wenigsten von und täglich. All das ist aber Bestandteil der Gartenarbeit. Beine, Rücken, Schulter werden dabei zwar trainiert jedoch auch belastet.
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So können Sie es richtig anpacken!

Um Überlastungen zu vermeiden und damit den Verletzungen vorzubeugen ist es wichtig die Positionen beim Arbeiten öfter zu wechseln.
Gebückte Haltung beschert uns Rücken und Nackenschmerzen. Das Arbeiten auf allen vieren oder im halben Kniestand eignet sich dafür schon wesentlich besser.
Um länger andauernde Tätigkeiten durchführen zu können ist eine weiche isolierende Unterlage empfehlenswert. Sie beugt Knieschmerzen vor. 
Ein umgedrehter Kübel bietet sich gut als Sitzgelegenheit an. 
Der Rechen ist dem Staubsauger ähnlich, echtes Krafttraining für den unteren Rücken. Um länger aushalten zu können hilft es, nahe am Körper in einer Ausfallschrittstellung zu arbeiten. 
Für alle Tätigkeiten, die auf Schulterhöhe und über Ihrem Kopf gemacht werden, gilt ebenfalls in Körpernähe zu arbeiten und eine Schrittstellung anzunehmen, um sich stabil zu positionieren.
Tun Sie ihrem Rücken beim Heben von schweren Töpfen oder Säcken ein Gefallen und achten Sie darauf bewusst zu heben. Das bedeutet: Bauch anspannen, nur über kurze Wege heben und tragen und wenn möglich auch eine Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Im Rücken fällt es uns manchmal schwer zwischen Schmerz oder Muskelkater zu unterscheiden. Ein paar Lockerungsübungen nach der verrichteten Arbeit und ein wärmendes Kirschkernkissen lassen die Wehwehchen schnell verschwinden. 
Es ist herausfordernd einen Mittelweg zwischen gutem Schaffen und dem „zu viel des Guten“ zu finden, da wir ja auf das gute Wetter auch noch achten müssen. Der beste Kompromiss ist die Körperposition regelmäßig zu verändern und für sich selbst die Arbeit abwechslungsreich zu gestalten. Und auch wenn das heißt eine Pause für ein nettes Gespräch mit dem Nachbarn zu investieren.
In diesem Sinne wünsche wir allen Gärtnern frohes gelingen und verbleiben mit Gesundheitsgrüßen.

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