Menstruationsbeschwerden

Natürliche Behandlungsmethoden

Wenn du eine Frau im Alter von 12 bis 52 Jahren bist, kennst du sie sicher: Menstruationsbeschwerden. Ein Krankheitsbild, das auf den ersten Blick nicht dramatisch wirkt, aber aufgrund der Vielseitigkeit oft unterschätzt wird. Egal, ob die Stärke der Periode stark schwankt oder die Regelmäßigkeit der Blutung ein Problem darstellt. Der Leidensdruck der Frauen ist für die Allgemeinheit oft nicht nachvollziehbar und wird damit unterschätzt. Um eine effiziente Therapie zu ermöglichen, ist es wichtig, zwischen den Arten der Störungen zu unterscheiden.
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Regeltempostörungen

Es gibt zwei Arten von Regeltempostörungen, die Oligomenorrhö und die Polymenorrhö. Bei der Oligomenorrhö tritt die Regelblutung zu selten auf. Sind die Abstände zwischen zwei Blutungen länger als 35 Tage und kürzer als drei Monate, spricht man von diesem Krankheitsbild. Keine voreiligen Schlüsse sind jedoch bei jungen Mädchen zu ziehen. Hier ist es normal, dass sich die Steuerung der Eierstöcke erst einstellen muss. Im Gegensatz dazu kommt es bei der Polymenorrhö zu einem überdurchschnittlichem Auftreten der Menstruation. Der Abstand zweier Blutungen ist somit kürzer als 21 Tage. Häufig sind Frauen über 35 Jahren betroffen, hier ist die Phase zwischen Menstruation und Eisprung, die Follikelphase, zu kurz. Häufig kommt es dann zu Eisenmangelanämie aufgrund von vermehrtem Blutverlust. Ein Extremfall einer Regeltempostörung ist die primäre Amenorrhö, bei der nach dem 15. Lebensjahr die Blutung noch nie aufgetreten ist. Bei der sekundären Amenorrhö bleibt die Blutung länger als 3 Monate aus, obwohl keine Schwangerschaft vorliegt.
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Regeltypusstörungen

Bei Regeltypusstörungen kann die Blutung zu stark, zu schwach, aber auch zu lange oder zu kurz andauernd sein.

Hypomenorrhö
Bei der Hypomenorrhö ist der Blutverlust sehr gering, er liegt bei unter 25 ml, die Blutung dauert wenige Stunden bis zu 2 Tage. Im Normalfall beträgt der Blutverlust 50 ml – 150 ml. Klassisch tritt sie in den Wechseljahren oder in Folge einer Gestagen-Behandlung auf. Tritt zur Hypomenorrhö ein Eisprung auf, gilt sie als nicht behandlungsbedürftig.

Hypermenorrhö (Menorrhagie)
Liegt der Blutverlust bei über 150 ml, bezeichnet man dies als Hypermenorrhö. Die Kupferspirale, Endometriose, Endometritis, Hormonstörungen, ein Defizit des Schwangerschaftshormons Gestagen oder eine Entzündung der Eileiter, des Eierstocks und des umliegenden Gewebes können Ursachen sein. Wenn du Blutung sehr stark und verlängert ist, spricht man von einer Menorrhagie, einer extremen Form der Hypermenorrhö. Diese kann bis zu 2 Wochen dauern.

Sonderformen der Menstruationsstörungen
Azyklische und dysfunktionale Blutungen aus der Gebärmutter nennt man Metrorrhagie, sie tritt abseits des normalen Zyklus auf. Uteruskarzinome, -myome, -polypen, Endometritis, einen östrogenbildenden Ovarialtumor oder die Kupferspirale können mögliche Ursachen sein. Auch gibt es Zusatz- oder Zwischenblutungen, sie treten ebenfalls außerhalb der eigentlichen Menstruationsphase auf. Ursachen ähneln denen der Metrorrhagie.

Dysmenorrhö
Die Dysmenorrhö ist eine schmerzhafte Periodenblutung. Beschwerden können schon ab dem ersten Zyklus bei jungen Mädchen auftreten, man nennt sie dann primäre Dysmenorrhö. Die sekundäre tritt in späteren Jahren in Folge krankhafter Veränderungen im Genitaltrakt, z.B. durch Endometriose oder Myome auf. Hier gehen die Beschwerden über das übliche leichte Ziehen im Unterbauch oder leichte Rückenschmerzen hinaus. Schmerzmittel werden oft zur Linderung eingenommen.

Prämenstruelles Syndrom
Unter dem prämenstruellen Syndrom versteht man strenggenommen keine Menstruationsstörung, es treten jedoch körperliche und psychische Symptome kurz vor Beginn der Blutung auf. Häufig sind u.a. depressive Verstimmungen, Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen, Verstopfung und Brustspannen. Eine hormonelle Umstellung während der zweiten Zyklushälfte nach dem Eisprung und der eintretenden Periode kann eine Ursache sein. Auch steigt die Neigung für PMS, wenn das Hormon Progesteron in der zweiten Zyklushälfte zu wenig oder zu viel ausgeschüttet wird. Das Krankheitsbild verschwindet mit dem Eintritt in die Wechseljahre. Gerade chronischer Stress ist aber einer der Hauptursachen für gestörte menstruelle Abläufe.
Ein Gynäkologe sollte jedoch zuvor aufgesucht werden, um Krebsgeschehen auszuschließen. Stellt sich das Krankheitsbild als funktionell heraus, kann man mit naturheilkundliche Behandlungen die Therapie einleiten.

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Endometriose

Endometriose ist eine häufig auftretende Erkrankung des Unterleibs. Auf den Eierstöcken oder zwischen Gebärmutter und Enddarm siedelt sich Schleimhaut an, dies kann zu Verklebungen und Verwachsungen führen. Dadurch entstehen entweder keine Symptome oder aber starke Unterleibs- und Regelschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Schmerzen beim Urinieren oder Stuhlgang, aber auch durch die psychische Belastung oft Müdigkeit und Erschöpfung. Oft wird sie aufgrund der teilweise als normal angesehenen starken Regelbeschwerden nicht erkannt. Die Ursachen sind oft unbekannt, man vermutet, dass über die Eileiter rückfließendes Menstruationsblut in den Bauchraum gelangt. Schmerzmittel und Hormonpräparate, oder eine Operation können als Behandlungsmethode in Betracht gezogen werden. Meist zur Ruhe kommt die Endometriose in den Wechseljahren. Eine gynäkologische Untersuchung ist auf jeden Fall anzuraten, wenn sie mit Schmerzen verbunden ist, oder ein Kinderwunsch besteht.

Was kann ich tun?
Eine gynäkologische Untersuchung ist auf jeden Fall zu empfehlen, hier bei Bona Valetudo bieten wir als Therapiemöglichkeit eine Vitalfeldanwendung an, um individuell unterstützungsbedürftige Körpersysteme zu finden und wieder auf zu ihrer ursprünglichen Funktion zurückzuführen.
Therapie auf natürlicher Basis- Zoom

Therapie auf natürlicher Basis

Organhomöopathie
Menstruationsstörungen können oft durch Funktionsverluste und Schwächezustände auf Zellebene ausgelöst werden. Die Organhomöopathie ist eine Methode bei durch Potenzierung tierischer Organextrakte arzneiliche Wirkstoffe hergestellt werden. Die geschwächten Zellen können durch reaktivierte Selbstheilungskräfte durch homöopathischen Arzneimitteln wieder ihre normale Kapazität nutzen. In Mensch und Tier sind natürliche, regulatorisch und metabolisch wirkende Substanzen vorhanden. Diese normalisieren physiologisch aus dem Gleichgewicht geratene Prozesse. Somit ist das nicht nur eine symptomatische Behandlung, sondern eine kausale. Dadurch ist diese Behandlungsmethode über Organhomöopathie zur Harmonisierung aller Prozesse bei Störungen der Menstruation sehr gut geeignet.

Ernährung und Nahrungsergänzung bei Menstruationsbeschwerden und PMS
Schmerzlindernd und krampflösend wirken im Fall von Dysmenorrhö vor allem der gesamte Vitamin-B-Komplex, Vitamin E, Magnesium, Omega 3-Fettsäuren und Gamma-Linolensäure. Bei PMS ist besonders die Anhebung des Progesteronspiegels wichtig. Hier wirken am besten Magnesium, aber auch B-Vitamine, Vitamin E, Zink, Gamma-Linolensäure, Fischöl und L-Tryptophan. Der Verzicht auf Kohlenhydrate mit hohem glykämischen Index, Alkohol, Kaffee, Süßigkeiten und histaminreiche Produkte, vor allem in der vierten Zykluswoche, kann maßgeblich die PMS-Symptome verringern. Falls zu viel Östrogenhormon vorhanden ist, wirkt sich die Einnahme von hochwertigen Kapseln mit Brokkoliextrakt positiv auf den Organismus aus.

Weibliche Balance durch Yoga
Yoga bietet viel, im Falle von Menstruationsbeschwerden ist Luna-Yoga nach Adelheid Ohlig eine der besten Körperübungen gegen unnormale Blutungsdauer, -stärke und Zykluslänge. Auf Dauer angewendet und in den Alltag eingebaut braucht es nur wenig Zeit, aber Sie merken über die Monate eine deutliche Normalisierung der Beschwerden. Diese spezielle Form des Yoga ist eine „Haltung“, vor allem zum eigenen Frausein. Sie dient zur Ergänzung medizinischer Verordnungen, Aktivierung der Selbstheilungskräfte und bringt durch Entspannung viele hormonelle Prozesse wieder in Balance.

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